Prüfe Anbieter und Konto auf dem Zahlungsbeleg

Schau zuerst auf dem E-Mail-Beleg nach, welches Unternehmen die Zahlung berechnet hat. Findest du keinen Apple-Beleg, prüfe deine Kreditkarten- oder Bankabrechnung. Hat ein anderes Unternehmen das Abo direkt verkauft, folgst du dessen Kündigungsanleitung. [1]

Auch wenn du eine bisher auf dem iPhone genutzte App nun auf Android verwendest, zählt zuerst der bisherige Abrechnungsanbieter. Kläre, ob Apple das Abo berechnet oder du es über Google Play gekauft hast, und öffne dann die Aboliste dieses Kontos. Auch bei Google Play musst du mit dem Konto angemeldet sein, mit dem du den Kauf getätigt hast. [1][2]

Notiere den Namen des Dienstes, den Betrag und das Zahlungsdatum. Vergleiche ähnlich benannte Einträge in der Aboliste mit dem Beleg, statt nur nach deiner Erinnerung auszuwählen. Wenn du mehrere Abos aufräumst, markiere einzeln, welche du kündigen möchtest.

Das Löschen einer App bedeutet noch keine abgeschlossene Kündigung. Google weist darauf hin, dass eine Deinstallation das Abo nicht beendet. Entscheidend ist der Abostatus im Zahlungskonto, nicht ob die App noch installiert ist. [2]

Illustration eines Handys und eines Kalenders, die App-Löschung und wiederkehrende Zahlung unterscheidet

Kündige Apple-Abos in der Aboliste der Einstellungen

Öffne auf dem iPhone Einstellungen → dein Name → Abonnements, wähle das betreffende Abo und tippe auf „Abo kündigen“. Eventuell musst du dafür nach unten scrollen. Gibt es keine Kündigungstaste oder einen roten Ablaufhinweis, ist das Abo laut Apple bereits gekündigt. [1]

Fehlt das Abo in der Liste, suche in deinen E-Mails nach „Beleg von Apple“ oder „Rechnung von Apple“ und prüfe den beim Kauf verwendeten Apple Account. Gehört das Abo zum Account eines Familienmitglieds, muss diese Person selbst kündigen. Zahlungsinformationen der Familie einsehen zu können bedeutet nicht, deren Abos kündigen zu können. [1]

Wenn sich ein Probeabo nach der Testphase nicht verlängern soll, empfiehlt Apple die Kündigung mindestens 24 Stunden vor ihrem Ende. Prüfe die bei der Anmeldung angegebene Laufzeit und den aktuellen Abobildschirm frühzeitig, statt erst am letzten Tag nach dem Menü zu suchen. Öffne den Eintrag nach der Kündigung erneut und kontrolliere den Status. [1]

Suche Google-Play-Abos im Konto des Kaufs

Öffne auf Android die Aboliste von Google Play, wähle den gewünschten Eintrag und tippe auf „Abo kündigen“. Schließe auch die folgenden Schritte auf dem Bildschirm ab. Wenn du die Liste wegen einer anderen Menüanordnung nicht findest, kannst du sie über die unten verlinkte offizielle Google-Anleitung öffnen. [2]

Ist die Liste leer, prüfe, ob du das Abo mit einem anderen Google-Konto gekauft hast. Die E-Mail-Adresse deiner App-Anmeldung muss nicht mit dem Google-Play-Zahlungskonto übereinstimmen. Gleiche das Konto auf dem Beleg mit dem Konto der Aboliste ab und wechsle bei Bedarf zum Konto des Kaufs. [2]

Laut Google kannst du ein gekündigtes Google-Play-Abo für den bereits bezahlten Zeitraum weiter nutzen. Prüfe das Enddatum und eine mögliche nächste Zahlung im eigenen Aboeintrag. Pausieren und Kündigen sind unterschiedliche Optionen: Lies deine endgültige Auswahl noch einmal, wenn du die nächste Verlängerung verhindern möchtest. [2]

Prüfe eine Rückerstattung für erfolgte Zahlungen gesondert

Durch das Kündigen eines Abos wird bereits gezahltes Geld nicht automatisch erstattet. Einige bei Apple gekaufte Inhalte können für eine Rückerstattung infrage kommen. Den Antrag stellst du auf reportaproblem.apple.com: Wähle „Eine Rückerstattung beantragen“, gib den Grund an und wähle die betreffende App oder das Abo aus. Das ist ein eigener Vorgang. [3]

Apple nennt 24 bis 48 Stunden Wartezeit bis zu einer Aktualisierung zum Antrag. Das bedeutet weder, dass der Antrag genehmigt ist, noch dass das Geld in diesem Zeitraum auf deinem Konto eingeht. Prüfe die Entscheidung und den Zeitpunkt der Gutschrift auf dem Zahlungsmittel getrennt. [3]

Auch die Erstattungsrichtlinien von Google Play hängen vom gekauften Produkt, Zeitpunkt und Zahlungsweg sowie vom Wohnsitzland ab. Allein die Tatsache, dass du eine App nicht genutzt hast, garantiert keine Rückerstattung. Prüfe in Googles offizieller Hilfe die Bedingungen und den Antragsweg für deinen Kauf; wende dich bei Bedarf an den Entwickler. [4]

Fehlt der Kauf im Erstattungsformular, prüfe zuerst, ob er zu einem anderen Konto gehört. Bei Apple lässt sich für eine noch ausstehende Belastung keine Rückerstattung beantragen; versuche es nach Erhalt des Belegs erneut. Wenn du Kündigungsstatus und Erstattungsstatus getrennt notierst, behältst du beide Vorgänge im Blick. [3]

Halte zum Schluss Kündigungsstatus und Enddatum fest

Öffne nach der Kündigung denselben Aboeintrag noch einmal und prüfe, ob ein Kündigungs- oder Ablaufhinweis erscheint. Notiere Dienst, Kaufkonto, Enddatum und den Zeitpunkt deiner Kontrolle. Bei mehreren Abos kontrollierst du am besten jeden Eintrag, bevor du zum nächsten wechselst.

Wenn dir später eine erneute Abbuchung auffällt, vergleiche deren Datum mit den früheren Belegen. Lege Dienstname, Konto und Betrag des gekündigten Abos neben den neuen Beleg und notiere Abweichungen. Mit diesen Angaben lässt sich eine Supportanfrage leichter erklären.

Bereite für eine Anfrage Bestell- oder Belegdaten und den Kündigungsstatus vor, statt nur den App-Namen zu nennen. Dein Kontopasswort musst du dafür nicht weitergeben. Wenn du Rückerstattung und das Stoppen künftiger Verlängerungen getrennt prüfst, erkennst du, welcher Schritt noch offen ist.